AES + IEF + GB + jugend forscht 2008

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Jugend forscht – Schüler experimentieren – 4 Projekte erfolgreich – 1.Preis Technik

1. Preis Technik : Ein Aufladegerät für das Fahrradnavigationssystem :Juri Gottwald, Emeli Schmidt, Babak Ghaffari, 8t
2. Preis Chemie :Shisha – die Alternative zur Zigarette ?
Sarah Scholl und Friederike Tietjen, 9t
3. Preis Chemie : Die Zusammensetzung der Biermixgetränke und ihre Alkoholwirkung
Sina Kammann, 8t und Vanessa Pfeiffer, 8r
Sonderpreis : Forschungspraktikum Airbus GmbH
Hörschäden bei Jugendlichen durch Kopfhörer
Sergej Denhof, 8s, Thomas Rupp, 8t, Torben Bührmann, 8t

14 Schülerinnen und Schüler aus der Jugend forscht AG und dem Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften nahmen am Landeswettbewerb: Jugend forscht – Schüler experimentieren teil.
Sie wählten sich ein eigenes Forschungsprojekt, führten Versuche durch, reichten ihre Arbeit beim Landeswettbewerb ein und stellten dort mit Postern und Experimenten ihre Arbeit vor.

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Den Schülerinnen und Schülern hat es sehr gefallen, dass sie ihre eigene Fragestellung untersuchen konnten. Vanessa und Sina haben sich für Biermixgetränke interessiert und haben diese Mischung genauer analysiert und fanden heraus, dass einige Biermixgetränke viel Zucker und Koffein enthalten, der herbe Biergeschmack überdeckt wird und so vor allem junge Mädchen an Alkohol gewöhnt werden.
Auch die Zusammenarbeit mit dem Institut für Umweltforschung und Umwelttechnik (UFT) an der Universität Bremen hat beiden sehr gut gefallen, in einem „richtigen“ Labor arbeiten.
Auch Dominik, Marc und Dennis fanden es spannend auf der Sternwarte Bremen. Zwar spielte die Wetterlage nicht mit, dass sie ihre eigenen Aufnahmen von den Sonnenflecken machen konnten, doch waren sie auch fasziniert von den Satellitenaufnahmen.
Mirko und Philipp haben den Klimawandel in Osterholz untersucht. Herr Hasler vom Deichverband informierte sie über das Oberflächenwasser im Stadtteil und stellte eine große Datenmenge zur Verfügung. Mit der Auswertung werden sie noch einige Zeit beschäftigt sein.

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Sergej, Thomas und Torben fanden es gut, die Hörfähigkeit ihrer Mitschüler mit dem Audiometer zu untersuchen und stellten fest, dass Schüler der 10. Klasse nur noch 50 % Hörfähigkeit im Hochtonbereich haben, es setzt also eine Schwerhörigkeit ein, die auch durch einfache Kopfhörer mitverursacht sein kann. Sie überlegen, an dem Thema weiterzuarbeiten.
Viel Spaß an ihrem Projekt hatten Emeli, Juri und Babak, von Anfang an ein „produktives Team“, Sie haben gemeinsam geplant, gelötet, einen Spannungsregler „durchgeschmort“, eine gute Schale für ihr Aufladegerät mit Heißluftfön und Heißklebepistole gebaut, die auch die Jury beeindruckte. Auch Radio Bremen 4 hat Juri und Babak genauer befragt.
Sarah und Friederike haben bei ihren Shisha Experimenten erfahren, was es heißt, zu „forschen“, dass man gar nicht weiß, was herauskommt, was auch teilweise verunsichernd ist. Sie haben verschiedene Lösungsmittel ausprobiert und festgestellt, dass zwar weniger Nikotin im Shisha Rauch ist, man aber über die anderen Schadstoffe noch sehr wenig weiß. Ihre guten Ergebnisse sind für das Bundesamt für Risikoforschung interessant, auch Radio Bremen 4 hat sich für ihr Projekt interessiert, Sarah und Friederike interviewt und noch am gleichen Tag gesendet. Beide Schülerinnen wollen wissen, was mit den anderen Schadstoffen in der Shisha ist und wollen an dem Thema weiterarbeiten. Auch ihre Umfrage unter den Mitschülern zeigt, dass viel mehr Schüler Shisha rauchen als in der Literatur mit 14 % angegeben wird, je nach Jahrgängen sind es zwischen 30 und 50 % der Mitschüler.
Allen Schülern hat die Zusammenarbeit gefallen mit externen Partnern, dem Deichverband Herr Hasler, der Olbersgesellschaft Herr Kusserow, dem Institut für Schulforschung, Prof. Dr. Tiesler, dem Institut für Umweltforschung und Umwelttechnik, Dr. Antje Siol, dem Senator für Umweltforschung, Herr Wunsch.

Die Arbeiten wurden von Frau Riemann-Kurtz betreut.